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Interessantes für Bildungsinteressierte

Verena Kast über Ökonomisierung

11. Januar 2015

Gute Gefühle

Dagmar Weidinger interviewte Verena Kast für die Wiener Zeitung – der Artikel ist hier zu finden.

Ein schöner Beitrag zum Unterschied zwischen Wertschätzung und Ärger, zwischen Freundlichkeit und Feindseligkeit.

Aber nicht nur darum geht es in dem genannten Artikel: Es geht auch um die Ökonomisierung von Bildung, dem Unterschied zwischen Wutbürgern und Mutbürgern.

„Ich habe die Wutbürger bisher mehr als große Kritiker erlebt, die einfach sagen: Alles ist Scheiße! Aber wenn alles Scheiße ist, verändert man auch nichts.“

Ein Text, der nicht nur für die Bereiche Psychologie, Philosophie oder Soziologie interessant ist, sondern auch für alle Wirtschaftsgegenstände. Auch Buchhaltung hat zum Beispiel immer mit der Welt „da draußen zu tun“. Von der Volkswirtschaft ganz zu schweigen.

„Ich sehe manchmal so unglaublich brave Studierende, die sich nur fragen: Was brauche ich jetzt für den Bachelor? Und das machen sie dann genauso brav. Die sind eigentlich alle depressiv strukturiert. Das heißt, sie denken: Sag mir, was du von mir willst, und ich mach’s so gut wie möglich. Mein eigenes Befinden stellt ich hinten an.“

Ein Sonntagstipp zum Lesen und für den Unterricht in den nächsten Wochen!

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