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EPICT: Die richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt!

15. Februar 2010

Nationale und internationale Studien bestätigen das EPICT-Konzept der PHs und des BMUKK. Schon vor einem Jahr wurde an dieser Stelle über das vom BMUKK mit den PHs gemeinsam betriebene EPICT Implementierungsprojekt berichtet. Hier nun ein Update, beginnend mit vier faktischen Projektergebnissen:

  1. Seit Anfang Februar 2010 sind auf www.epict.at die neu erschlossenen, überarbeiteten und erweiterten Modulinhalte veröffentlicht – nach einer Registrierung frei zugänglich für alle Interessierten und natürlich insbesondere für die LehrgangsteilnehmerInnen.
  2. Ende des vergangenen Kalenderjahres wurde EPICT vom BMUKK zum „innovativen durchgehenden Prinzip“ im Rahmen der Schwerpunktsetzungen im Bereich der Fort- und Weiterbildung 2010 – 2013 an den Pädagogischen Hochschulen erklärt.
  3. Mitte November 2009 fand ein Workshop zum Thema „EPICT in der Lehramtsausbildung“ statt. Als Ergebnis präsentierte die EPICT-Steuergruppe einer hochkarätigen Runde von EntscheidungsträgerInnen aller PHs eine gemeinsam entwickelte 5-Punkte-Strategie zur erfolgreichen Implementierung in der Erstausbildung.
  4. Und seit Anfang des Schuljahres – last, but not least – präsentieren sich die EPICT-Plattform und -Drucksorten mit einem eigens für Österreich entwickelten Logo und Design.

Gerade die letzten Tage haben aber auch auf der strategischen Ebene erwiesen, dass EPICT eine richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt war und ist. Die vor wenigen Tagen veröffentlichte „Österreichische Internetdeklaration“ (www.internetoffensive.at) sieht in ihrem Maßnahmenkatalog Forderungen vor, die im Bereich der Lehrerbildung punktgenau durch EPICT abgedeckt werden und für die nächste Phase der Implementierung den notwendigen Rückenwind geben sollten.

Im Bericht des europäischen ICT-Clusters (www.kslll.net) wird EPICT explizit als Best-practice-Beispiel angeführt, ganz abgesehen davon, dass das EPICT Implementierungsprojekt auch den Empfehlungen des ICT-Clusters in hervorragender Weise entspricht.

Darüber hinaus arbeitet EPICT mit seiner Konzentration auf Feedback-Kultur auch ganz grundsätzlich an der „Weiterbildungsfähigkeit“ von Lehrerinnen und Lehrern. Das jedenfalls ist eines der Schlüsselergebnisse, zu dem die Studie „Teachers’ Professional Development: Europe in international comparison. A secondary analysis based on the TALIS dataset. EU | OECD. Enschede November 2009[1]“ gelangt ist.

Genau in diesem Sinne ist EPICT ein Konzept, das über IT-Integration und E-Learning weit hinausweist, und mit zwei Schlüsselsätzen aus den ICT-Cluster-Empfehlungen, obwohl die vielleicht aufs Erste etwas paradox in diesem Kontext klingen mögen, gut zusammengefasst werden kann:

  • Do not plan for ICT; plan for transformation and future learning.
  • Drop the “e” in e-learning – it is about learning in a digital and networked society.

16.2.2010, Thomas Nárosy (Koordination EPICT Österreich


[1] Die ganze Studie ist unter http://ec.europa.eu/education/school-education/doc1962_en.htm herunterzuladen.

Tags: 06 Qualität

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